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könnte, winkte ihr Felix zu gehen und als sie noch zauderte, scheuchte sie der Jäger aus der
Hütte. Der Student erzählte dann weiter, was sie sonst noch von dem Lager der Räuber
gesehen. "Die Hütte, die Ihr bewohnt, schönste Frau Gräfin", sprach er, "scheint ursprünglich
für den Hauptmann bestimmt. Sie ist nicht so geräumig, aber schöner als die übrigen. Außer
dieser sind noch sechs andere da, in welchen die Weiber und Kinder wohnen, denn von den
Räubern sind selten mehr als sechs zu Hause. Einer steht nicht weit von dieser Hütte
Wache, der andere unten am Weg in der Höhe, und ein dritter hat den Lauerposten oben am
Eingang in die Schlucht. Von zwei Stunden zu zwei Stunden werden sie von den drei übrigen
abgelöst. Jeder hat überdies zwei große Hunde neben sich liegen, und sie alle sind so
wachsam, daß man keinen Fuß aus der Hütte setzen kann, ohne daß sie anschlagen. Ich
habe keine Hoffnung, daß wir uns durchstehlen können."
"Machet mich nicht traurig, ich bin nach dem Schlummer mutiger geworden", entgegnete
Felix; "gebet nicht alle Hoffnung auf, und fürchtet ihr Verrat, so lasset uns lieber jetzt von
etwas anderem reden und nicht lange voraus schon kummervoll sein. Herr Student, in der
Schenke habt Ihr angefangen etwas zu erzählen, fahret jetzt fort, denn wir haben Zeit zum
Plaudern."
"Kann ich mich doch kaum erinnern, was es war", antwortete der junge Mann.
"Ihr erzähltet die Sage von dem kalten Herz, und seid stehengeblieben, wie der Wirt und der
andere Spieler den Kohlen-Peter aus der Türe werfen."
"Gut, jetzt entsinne ich mich wieder", entgegnete er, "nun, wenn ihr weiter hören wollet, will
ich fortfahren":
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